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Die Elterninitiative Kleve – Mehr Kinderärzte für den Kreis Kleve – wurde im März 2015 gegründet, weil viele (kleine) Patienten in Kleve und Umgebung keinen (Kinder-) Arzt mehr fanden. Unsere Region war und ist mit Arztpraxen viel zu knapp besetzt.
Mittlerweile besteht die Initiative aus 14 engagierten Müttern, die sich dafür einsetzen, dass jedes Kind in Kleve bald einen Kinderarzt hat und nicht unversorgt bleibt oder von Allgemeinmedizinern behandelt werden muss.

Das Problem besteht letztlich darin, dass die Versorgung im Kreis Kleve durch die Anhaltszahlen so knapp gestaltet ist, dass die Praxen keine Kapazitäten mehr haben, Patienten auf zu nehmen oder zeitnahe Termine an zu bieten.
Wir klären über diese Schwierigkeiten auf, sammeln Patientengeschichten über die Mangelversorgung, wenden uns an die Presse, die Politik und die Entscheidungsträger!
Unterstützt und fachlich beraten werden wir durch einen Kinderarzt aus Kleve.

Mehr Informationen

Die Elterninitiative kann die mangelhafte fachärztliche Versorgung mittlerweile nicht nur durch subjektive Patientengeschichten, sondern auch durch objektivierbare Fakten belegen. Im Herbst 2015 konnten wir eine Vergleichsstudie anstellen, in der die ärztliche Versorgung der Region Kleve mit der Region Düsseldorf verglichen wurde. In einer Telefonumfrage der Elterninitiative wurden Arzttermine in drei Fachgruppen im Kreis Kleve als ländlicher Region und der Stadt Düsseldorf als Großstadtbereich erfragt. Der Vergleich der Wartezeiten ergab eine deutlich schlechtere Versorgung der Region Kleve im Vergleich zu Düsseldorf. In Kleve boten 70 % der Praxen gar keine Termine mehr an (Aufnahmestopp), während in Düsseldorf nahezu alle Praxen innerhalb von vier Wochen einen Termin vergaben.
Verwunderlich ist dies nicht, denn wenn man die Verhältniszahlen betrachtet, dann sollen die Kinderärzte aus Kleve 60% mehr Bewohner versorgen, als die Düsseldorfer Kinderärzte. Im Rahmen der Bedarfsplanung werden, auf Grund der falschen Berechnungsgrundlage, beide Regionen als überversorgt bewertet.

Wir möchten Öffentlichkeitsarbeit leisten und über die Missstände in Kleve und Umgebung informieren. Dafür arbeiten wir mit der Presse zusammen und hoffen auf möglichst große (politische) Unterstützung!

Was sind die Ziele der Elterninitiative?

  • Eine Änderung der Verhältniszahlen! Diese müssen die tatsächliche Versorgungssituation beschreiben.
  • Eine kleinräumige Bedarfsplanung für Kinderärzte! Anfahrtswege von 40 km sind nicht hinnehmbar und diskriminieren sozial schwache Familien.

Deine Geschichte

Wir brauchen jede Geschichte! Ihr Kind hat keinen Kinderarzt? Schreiben Sie uns !

 

Termine & Aktionen

Datum Termin / Aktion
03.2015 Gründung der Gruppe
23.03.2015 Referat Anhaltszahlen, Kolpinghaus, Kleve
09.04.2015 Treffen mit Hausärzten
10.04.2015 Kreishaus
25.04.2015 Info-Stand Fußgängerzone Kleve
08.05.2015 Kolpinghaus: Referat Budgets
13.05.2015 Referat: Anhaltszahlen, Goch
20.05.2015 Kinderärztetreffen zur Vorbereitung KV-Gespräch
13./14.06.2015 Stüppkesmarkt Kranenburg, Info-Stand
21.06.2015 Info-Stand im Tiergarten
24.06.2015 Kreishaus: Vorbereitungsgespräch für KV –Treffen
01.07.2015 Gespräch mit Landesvorstand der Kassenärztlichen Vereinigung in Düsseldorf
10.07.2015 Gespräch Herr Spreen
31.08.2015 Textübergabe Dr. Tauber
16.09.2015 Referat Anhaltszahlen in Rees anlässlich der Schließung der Praxis Dr. Windmüller, von ca. 900 Familien kommen nur 25 Zuhörer
17.09.2015 Brief an Minister Gröhe
Herbst 2015 Einladung von Herrn Brautmeier (KV-NO) zu einem Gespräch mit Dr. Gibis (Leiter der Abteilung Bedarfsplanung bei der KBV)
Herbst 2015 Vorbereitung und Durchführung der Evaluationsstudie zum Vergleich des Zugangs zur kassenärztlichen Versorgung Kleve/Düsseldorf
11.2015 Interview mit der Zeitung „Bild der Frau“
18.12.2015 Treffen mit Landrat Spreen zur Vorbereitung des Termins in Düsseldorf
21.12.2015 Gespräch bei KVNO in Düsseldorf: Vorstellung unserer Studie, Zusage der KV zur Hilfe bei der Nachbesetzung des akut vakanten Sitzes in Kleve
28.12.2015 Kontaktaufnahme mit der Stadt Buchloe, die offenbar ähnliche Probleme hat
15.01.2016 Treffen der Gruppe, Beschluss zur Kooperation mit Buchloe und weiteren Verfolgung der Veröffentlichung unserer Studie in einem größeren Presseorgan, Suche nach weiteren kooperierenden Elterngruppen.
14.04.2016 Treffen in Buchloe mit Bürgermeister, kein ausreichendes Bürgerinteresse
02.09.2016 Gespräch mit Herr Kazmierzcak, WDR im Büro Kleve, Vorstellung der Studie, Herr Kazmierzcak will Monitor und den Spiegel ansprechen
14.09.2016 Kontakt per E-Mail mit Herrn Taßler, Redakteur Monitor: Hat die Studie von Prof. Wasem beurteilen lassen, der sie offenbar für gut hält, allerdings sieht Monitor nur regionale Bedeutung und möchte daher eher nicht berichten
20.09.2016 Monitor führt Datenerhebung in 8 anderen Regionen nach unserem Muster durch, Daten werden von uns bearbeitet, wieder kein erkennbarer Zusammenhang zwischen Versorgungsgrad und Wartezeit. Wieder enorme Wartezeiten in angeblich überversorgten Regionen
31.10.2016 Herr Kazmierzcak berichtet uns, der Spiegel habe kein Interesse, da die Studie „nur von 5 Hausfrauen“ gemacht sei
01.11.2016 Monitor möchte nun doch berichten, aber nur, wenn klar sei, dass nicht mehr Ärzte gebraucht würden. Wir sagen daher unsere Mitarbeit ab.
18.11.2016 Pressekonferenz in der AWO: nur NRZ und die Niederrheinnachrichten kommen und schreiben danach ausführlich
02.02.2017 Brief an KVNOn (neuer Vorstand): Kassensitz von Dr. Soemantri für Kleve verloren?
08.03.2017 Treffen mit der SPD-Kreistagsfraktion (Herr Franken) in Kleve: Referat über Fehlerhaftigkeit der Bedarfsplanung, SPD will versuchen, gemeinsame Aktion parteiübergreifend zu planen.
09.03.2017 Internetseite www.ei-kleve.de ist fertig
15.03.2017 Gespräch mit Landrat Spreen: sieht keine Notwendigkeit, sich von Seiten des Kreises an der Suche nach Nachfolgeärzten zu beteiligen. Hält unsere Kritik an Bedarfsplanung für utopisch.
16.03.2017 Antwortschreiben der KV: unsere Kritik wird vollständig akzeptiert: fehlerhafte Abbildung der Versorgung durch den Versorgungsgrad, keine Versorgung von Kindern über 40 Km hinweg (Kleve-Geldern), Kassensitz von Dr. Soemantri kann über Sonderbedarfszulassung neu besetzt werden.
22.03.2017 Gespräch in der Praxis Dr. Brünninghaus: AOK (Herr Wieners)… u.a.: würde Sonderbedarfszulassung für Kleve wohl positiv beurteilen.
01.04.2017 Interview mit NRZ und Bericht
08.06.2017 Stadtgespräch WDR 5 in Kranenburg: „Warten, bis der Arzt kommt“. Radiosendung mit Ludger Kazmierczak. Gäste: Heiner Beckmann, Chef der Barmer NRW,Dr. W. Brüninghaus
28.08.2017 openPetition
09.01.2018 Treffen der Elterninitiative zur weiteren Vorgehensweise
06.02.2018 Pressekonferenz im Kolpinghaus zur Petition
02.2018 Einladung zu Hart aber fair, ARD zum Thema Ärztemangel auf dem Land. Dr Brüninghaus soll in die Diskussionsrunde, Einspieler mit der Elterninitiative ist geplant.
03.2018 Ausladung von Hart aber fair.
27.03.2018 Treffen der Elterninitiative zur Nachbesprechung der Hart aber fair-Sendung und weiteren Planung.
16.07.2018 openPetition (Deutschland weit)

Presseunterlagen

Dokumente

Bilder